{"id":3672,"date":"2018-04-05T15:55:36","date_gmt":"2018-04-05T13:55:36","guid":{"rendered":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/?page_id=3672"},"modified":"2019-04-23T13:05:09","modified_gmt":"2019-04-23T11:05:09","slug":"weiter1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/weiter1\/","title":{"rendered":"Weiter1"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1556016913341{margin-top: 0px !important;margin-right: 4px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 4px !important;border-top-width: 4px !important;border-right-width: 4px !important;border-bottom-width: 4px !important;border-left-width: 4px !important;padding-top: 15px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 10px !important;background-color: rgba(255,255,255,0.75) !important;*background-color: rgb(255,255,255) !important;border-left-color: #ffffff !important;border-left-style: ridge !important;border-right-color: #ffffff !important;border-right-style: ridge !important;border-top-color: #ffffff !important;border-top-style: ridge !important;border-bottom-color: #ffffff !important;border-bottom-style: ridge !important;border-radius: 5px !important;}&#8220;]<span style=\"font-size: 18px;\"><strong><span style=\"font-size: 34px;\">M<\/span><span style=\"font-size: 17px;\">itnehmen des Anderen<\/span><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 17px;\">In der Erkenntnis des evolution\u00e4ren Kosmos, mit allgegenw\u00e4rtiger kollektiver Dimension, kann Yoga sich nicht mehr ersch\u00f6pfen in individueller Einzelerfahrung und abgetrennter Entwicklung. Yoga, genauer spirituelles Yoga, mu\u00df sich \u00f6ffnen zu einer kollektiven umarmenden Bewegung f\u00fcr jedermann. Religion, Alter, Beruf, Stand, Rasse, Kaste, Geschlecht, Geld, Macht, Ruf sind bedeutungslos. Es sind vom Menschen errichtete Barrieren, die seine Entwicklung hemmen. Was tun? Es geht nicht mehr um die eigene Position, sondern das Mitnehmen des Anderen. Haben wir etwas Herzqualit\u00e4t in unser Denken gebracht, verbindet uns eine m\u00e4chtige kollektive Woge des Mitgef\u00fchls. Sie ist nichts anderes als die Kundalin selbst. So werden Kontakte und Gespr\u00e4che zu tiefem Austausch. Dann lassen sich Br\u00fccken schlagen und auch Unbequemes ansprechen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 17px;\"><strong>Chancen-Gleichheit<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 17px;\">Der ernsthafte Sucher wird nie Geld zahlen f\u00fcr seine Entwicklung, denn man kann sie nicht kaufen. Mehr noch \u2013 es beleidigt die Natur dieser\u00a0g\u00f6ttlichen Kraft, die kein arm-reich,\u00a0alt-jung, dumm-klug kennt. Jedermann bietet die Kundalini die gleiche Chance der Entwicklung. \u201eNiemand hat das Recht in der ersten Reihe zu sitzen,\u201c wie es Shri Mataji ausdr\u00fcckte. Damit meint sie genauso religi\u00f6se W\u00fcrdentr\u00e4ger wie die ganze Palette \u201eprofessioneller Weiser\u201c und Ratgeber. Noch zwingender Christus, der die M\u00fchseligen und Beladenen anspricht: \u201eDie Letzten werden die Ersten sein.\u201c Irrelevant sind also beeindruckende Verbreitung, Organisation, teure Kurse, Diplome, Lebensl\u00e4ufe. Was z\u00e4hlt ist Authentizit\u00e4t\u00a0und die Tiefe der Erfahrung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 17px;\"><strong>Grenzen der Erkenntnis<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 17px;\">Also sprach Brahma der Erschaffer:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 17px;\">\u201eAlle Dinge erschuf Ich. Alle Gottheiten kommen von Mir. Ich wurde zu meiner Sch\u00f6pfung, und Meine Sch\u00f6pfung kehrt zur\u00fcck zu Mir, so wie die Wogen hinausgehen in den Ozean und wieder zur\u00fcckkommen. Aus Meiner Macht geht hervor die Illusion der Maya, oder die \u201cRealit\u00e4t\u201c des sich endlos wandelnden Universums. Dies ist Mein g\u00f6ttliches Spiel (Leela). Niemals werdet ihr Mich einfangen in euren mentalen Konzepten, denn Ich selbst habe alle Konzepte inspiriert zu Anfang an und wenn ihr euch Mir n\u00e4hert, werde Ich alle Konzepte am Ende vernichten.\u201c (Upanishaden)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 17px;\"><strong>Demut<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 17px;\">Das ist gewaltig. Hervorgehen soll daraus zweierlei, dass wir nicht willentlich mit dem Unbegreiflichen in Kontakt treten k\u00f6nnen und weiter \u2013 statt Vermessenheit, Demut angebracht w\u00e4re, weil unser Denken nicht hinreicht, das Grenzenlose zu fassen. Wie auch k\u00f6nnte ein Mikroskop seinen Erfinder verstehen, selbst wenn es noch so Feines sieht. Erforscht kann nur werden, was bereits besteht. Neues aus menschlichem Wirken ist evolution\u00e4r meist unangepasst und bereitet Probleme, besonders wenn es kurzsichtigen egoistischen Zwecken dient (zB. Plastik, Atomenergie). Besieht man sich j\u00fcngste Erkenntnisse und ihre Umsetzung, muss man zugestehen, dass die Natur nicht nur alles bereits erfunden, sondern verwirklicht hat. Deshalb versucht etwa Bionik Mutter Naturs Geheimnisse\u00a0zu entlocken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 17px;\"><strong>Stille<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 17px;\">Das gro\u00dfe Hindernis ist unsere rastlose Gedankenflut. Die Evolution hat dies vorausgesehen und die L\u00f6sung bereitgestellt. Erst der Zustand der Gedankenfreiheit ist es, der die T\u00fcr \u00f6ffnet. Die Kundalini vermag es, diesen Zustand herzustellen. Per Se ist Meditation damit keine weltliche, sondern eine spirituelle Dimension \u2013 und dies ist auch der Grund f\u00fcr ihre physiologische Notwendigkeit. Umgekehrt, erkl\u00e4rt sich daraus, warum Meditation immer ein F\u00fcllhorn des Guten sein muss, auch wenn wir zun\u00e4chst nur weltliche Ambitionen haben. Auf jeden Fall, will sie uns zu mehr Reife und Verst\u00e4ndnis \u00fcber uns und die Welt f\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 17px;\"><a href=\"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/#Demut\">zur\u00fcck<\/a><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;.vc_custom_1556016913341{margin-top: 0px !important;margin-right: 4px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 4px !important;border-top-width: 4px !important;border-right-width: 4px !important;border-bottom-width: 4px !important;border-left-width: 4px !important;padding-top: 15px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 10px !important;background-color: rgba(255,255,255,0.75) !important;*background-color: rgb(255,255,255) !important;border-left-color: #ffffff !important;border-left-style: ridge !important;border-right-color: #ffffff !important;border-right-style: ridge !important;border-top-color: #ffffff !important;border-top-style: ridge !important;border-bottom-color: #ffffff !important;border-bottom-style: ridge !important;border-radius: 5px !important;}&#8220;]Mitnehmen des Anderen In der Erkenntnis des evolution\u00e4ren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-3672","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3672"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4750,"href":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3672\/revisions\/4750"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sebastianmiga.de\/projekte\/meditationmuenchen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}